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Unsere ersten Wochen

Start von Jahrgang 12. Jetzt übernehmen wir!

Die ersten Tage mit proTechnicale liegen jetzt bereits über einen Monat zurück. Aber wie waren die ersten Wochen für uns als neuer proTechnicale Jahrgang? Worauf muss man sich einstellen und was erwartet einen?

Allgemeines

Also erst einmal allgemein. Jedes Jahr startet mit dem ersten Oktober das neue proTechnicale Jahr. Dieses Jahr war der erste ein Freitag vor dem langen Wochenende mit dem Nationalfeiertag (der 3. Oktober). Das Programm Kick-Off am Freitagnachmittag machte richtig Vorfreude auf die nächsten elf Monate. Wir sahen die anderen Teilnehmerinnen alle zum ersten Mal live und konnten uns bereits ein wenig kennenlernen. Außerdem bekamen wir einen Überblick über das Programm der nächsten Monate und Friederike gab uns eine großartige Führung durchs ZAL.

Nach der Einführung zusammen mit unseren Eltern hatten wir erst einmal drei Tage Zeit anzukommen, unsere Zimmer einzurichten, uns mit den anderen Teilnehmerinnen vertraut zu machen und herauszufinden, dass doch alle wirklich nett sind.

Damit kann das Jahr nur gut werden. Aufgeteilt in drei WGs, wobei zwei je mit sechs und eine mit zwei Teilnehmerinnen bewohnt wird.

So. Soweit der gemeinsame Start, aber während die einen aus näherer Umgebung über das Wochenende nochmal nach Hause fuhren, um ihre restlichen Kisten und Koffer zu packen, blieben die anderen in ihrem neuen Zuhause.

Ihr habt schon gemerkt, von hier aus hat jeder seinen eigenen Weg gemacht und wer aufgepasst hat, hat vorhin bei der Aufteilung der WGs auch bemerkt, dass nur 14 von insgesamt der 15er Gruppe in den WGs leben. Mehr dazu und die ersten Wochen aus der Sicht durch drei von uns kommen jetzt.

Erste Perspektive von Johanna

Ich bin in diesem Jahr die Teilnehmerin, die zuhause wohnt, nicht in den WGs. Am Anfang hatte ich deswegen die Befürchtung, dass es für mich schwierig werden könnte, ein richtiger Teil der Gruppe zu werden. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich direkt am Sonntag nach dem Kick-Off das erste Mal bei den anderen Teilnehmerinnen in den WGs übernachten durfte, nachdem wir abends alle zusammen Wraps gegessen und Werwolf gespielt hatten.

Am Dienstag war der erste richtige proTechnicale-Tag. Zusammen mit Friederike lernten wir uns spielerisch kennen, machten den MBTI Persönlichkeitstest und bekamen unsere ZAL Ausweise, mit denen man sich so richtig schön wichtig fühlt.

Den Rest der Woche war ich leider krank. Im Großen und Ganzen war meine erste Woche bei proTechnicale sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite lag ich mehrere Tage zuhause im Bett, während die Anderen Zeit miteinander verbrachten, sich kennenlernen konnten und Hamburg entdeckt haben. Auf der anderen Seite war die Zeit, die ich gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen verbracht habe, sehr ermutigend und hat mir richtig Vorfreude auf die kommenden elf Monate gemacht.

Wie sieht Sophie die ersten Wochen?

Als wir am 30.09 beim Kickoff erstmals aufeinandertrafen, war die Aufregung bei mir groß. Jedoch musste zunächst der Weg zum ZAL gemeistert werden. Als ich wegen einer Sperrung auf der Autobahn knapp und gehetzt in den Innovationsmarkt (ein Raum im ZAL) kam, saßen schon alle auf ihren Plätzen (okay – fast alle) und die Veranstaltung hatte bereits begonnen. Den Einstieg hatte ich mir definitiv anders vorgestellt.

In den ersten Wochen lernten wir uns immer besser kennen und verbrachten viel Zeit zusammen. Ich habe auch unsere Einzugsfeier als sehr schön empfunden, da es viel Zeit gab, sich auszutauschen und sich über die „WG-Grenzen“ kennenzulernen. Auch die Rallye durch das ZAL, bei der wir Fragen beantworten und an verschiedenen Orten Fotos machen mussten, war sehr lustig.

Allgemein dachte ich, ich ziehe aus einer Kleinstadt in das große Hamburg. Umso überraschter war ich, als ich bemerkte, dass Neuenfelde deutlich dörflicher ist als meine Heimatstadt Mainz. Statt 20 Minuten brauche ich nun eine Stunde in die Innenstadt und die Einkaufsmöglichkeiten sind auch etwas beschränkter. Dafür kann ich von meinem Fenster aus den Deich sehen und zwischen den Apfelfeldern spazieren gehen. Nach einem Monat hier fühle ich mich sehr wohl. Der Weg mit dem Fahrrad vorbei am Airbus-Gelände und durch Finkenwerder zum ZAL ist sehr idyllisch, genauso wie die Fahrt mit der Fähre über die Elbe zu den Landungsbrücken. Durch das Programm habe ich immer etwas zu tun, bin dadurch auch sehr produktiv und habe viele neue Eindrücke gewonnen, aus denen ich viel für mich ziehen kann.

Es macht mir sehr viel Spaß, die unterschiedlichen Firmen im ZAL kennenzulernen und Einblicke in den dortigen Arbeitsalltag zu bekommen. Hier ist kein Tag wie der andere.

Aus der Schule war ich es gewohnt, jede Woche den gleichen Stundenplan zu haben. Bei proTechnicale haben wir immer andere Workshops mit unterschiedlichen, thematischen Schwerpunkten. So hatten wir im letzten Monat zum Beispiel neben Projektmanagement auch einen Workshop zum Thema Utopie und ein Unternehmensplanspiel. Oft hatte ich mit den Themen noch überhaupt keine Berührungspunkte, umso spannender war es, sich in neue Bereiche einzuarbeiten.

Ein großer Unterschied im Vergleich zur Schule war für mich auch die Gruppenstruktur. Hier ist jeder motiviert und möchte sich einbringen. Das ist auf der einen Seite echt cool, kann in manchen Situationen aber auch herausfordernd sein.

Und um es mit dem Kommentar meiner Mitbewohner zu sagen: Die Zeit ist so schnell an uns vorbeigerast, wie die Airbus-Sprinter auf unserem Weg ins ZAL.

Die dritte Perspektive

Für mich war der Umzug ein sehr großer Schritt (genauso wie wahrscheinlich für alle anderen auch), aber dazu kam, dass ich dank Stau das Kick-Off verpasst habe. Alles dann gar nicht so schlimm. Pünktlich zum Einzug in die WG war ich wieder mit dabei und wurde empfangen als Teil der Gruppe. Wir sind auch sehr schnell zusammengewachsen und ich bin jeden Tag aufs Neue glücklich, mich hier beworben zu haben.

Das Programm füllt die Woche aus und wir lernen ganz viele neue Dinge. So waren wir zum Beispiel direkt zu Beginn beim HSV, haben eine Führung durch das Stadion bekommen und konnten Marieke Patyna (eine der wenigen Frauen im Vorstand der deutschen Fußball Bundesliga) ausfragen. Das Ganze war im Rahmen unserer regelmäßigen „Kaminabende“, bei denen wir die Chance haben, Frauen aus männerdominierten bzw. Führungspositionen alles zu fragen, was uns interessiert.

Auch haben wir einen eintägigen Ausflug zu Dräger in Lübek unternommen bei dem sich uns die Firma als möglicher dualer Studienpartner vorgestellt hat (dort ist auch das Gruppenbild entstanden, mehr auch dazu findet ihr auch auf dem ProTechnicale Instagramkanal).

Auch gleich zu Anfang haben wir die Grundlage unseres gemeinnützigen Projektes gelegt (dazu in einem anderen Blog nochmal mehr). Dabei lernen wir ein eigenes Projekt zu managen und vor allem auch etwas mit Impact zu tun.

Die Zeit am Wochenende und auch abends nutzen wir, um Hamburg besser kennenzulernen, Filmabende zu veranstalten zusammen mit Popcorn und Apfel Crumble (Neuenfelde liegt mitten im größten Anbaugebiet für Äpfel Deutschlands) oder auch zum gemeinsamen Kochen.

Insgesamt war der Oktober für uns sehr ereignisreich. Wir freuen uns schon sehr auf die Programmhighlights, wie das Praktikum bei Airbus oder die Workshops in Rhetorik und Improvisationstheater.

Mal schauen, was da noch kommt. Bis zum nächsten Mal 😊


Mehr zu unserem Alltag und den ersten Wochen findet ihr auch auf Instagram: proTechnicale (@protechnicale) • Instagram-Fotos und -Videos

2 Antworten auf „Unsere ersten Wochen“

3 Teilnehmerinnen – 3 Perspektiven. Richtig gut und spannend zu lesen <3 Freue mich auf mehr Einblicke!

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